Familienkonzert: "Zigeunerweisen"

Szymon Marciniak Foto © Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
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Victorbur Kirche

10. Juli 2013
20:00 Uhr

Programm

SZYMON MARCINIAK (Kontrabass)
GEMEAUX QUARTETT:
YU ZHUANG, MANUEL OSWALD (Violinen)
SYLVIA ZUCKER (Viola)
MATTHIJS BROERSMA (Violoncello)
CHRISTOPH OTTO BEYER (führt durchs Programm)

Joseph Haydn Thema + Variationen aus dem „Kaiserquartett“ | Joseph Haydn Streichquartett op. 20, 3 g-Moll | Pablo de Sarasate  „Zigeunerweisen“ arr. für Kontrabass und Streichquartett | Antonín Dvorak Streichquintett op. 77 G-Dur

Haydns „Scherz“, Sarasates „Zigeunerweisen“ und ein Dvorak. Christoph Otto Beyer führt in seiner unnachahmlich unterhaltsamen Weise Große und Kleine durch die phantastische Erlebniswelt klassischer Musik – mit dem Gemeaux Quartett und Gästen.

Zum Konzert

Das 2003 gegründete, preisgekrönte Gemeaux Quartett (Basel), das in den Konzertsälen der Londoner Wigmore Hall und dem Kings Place, der Pariser Opera Bastille, der Züricher Tonhalle oder der Kölner und der Berliner Philharmonie auftritt, gewann im letzten Jahr u.a. den Haydn-Kammermusikwettbewerb (Wien) und spielt auch für uns Haydn, neben de Sarasate und Dvorak. Beim Familienkonzert wird klassische Musik generationsübergreifend zum Erlebnis. Durch das Konzert führt uns Christoph Otto Beyer auf seine unnachahmlich unterhaltsame Weise.

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Gemeaux Quartett ©Helge Nawrot
Foto © Helge Nawrot
Gemeaux Quartett

Yu Zhuang (Violine)
Manuel Oswald (Violine)
Sylvia Zucker (Viola)
Matthijs Broersma  (Violoncello)

Das 2003 in Basel gegründete Gémeaux Quartett zählt heute zu den führenden Ensembles seiner Generation. Auf Einladung von Deutschlandradio Kultur feierte das Quartett 2011 sein Debüt in der Berliner Philharmonie.Beim ARD-Musikwettbewerb 2008 gewannen die vier Musiker den 3. Preis und den begehrten Publikumspreis, 2007 den 1. Preis beim Kammermusikwettbewerb des «Migros-Kulturprozent». Im selben Jahr erhielten sie den Mozart Preis der Stadt Luzern und wurden 1. Preisträger des Wettbewerbes der Basler Orchestergesellschaft (BOG).2009 wurde das Gémeaux Quartett mit dem Swiss Ambassador´s Award in London ausgezeichnet, der das Ensemble auf eine Tournee durch England, Schottland und Wales führte.2012 gewannen die vier Musiker gleich zweimal den zweiten Preis bei deninternationalen Wettbewerben „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz und dem„Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb“ in Wien.Nicht zuletzt durch diese Erfolge hat das in Basel beheimatete Streichquartett national und international auf ganz besondere Weise auf sich aufmerksam gemacht. Mit seinen kraftvollen, kühnen Interpretationen erschließt sich das junge Ensemble das Innerste der Musik und erobert so die Herzen der Zuhörer.

Die vier Musiker stammen aus vier verschiedenen Ländern und verschmelzen ihre Sprachen musikalisch zu einer farbreichen Einheit.

Das Gémeaux Quartett kann auf eine rege Konzerttätigkeit zurückblicken. Neben Auftritten im KKL Luzern, der Opera Bastille Paris, der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall und Kings Place in London oder in der Kölner Philharmonie, sind die vier Musiker Gast namhafter Festivals, wie beispielsweise dem Lucerne Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musikfestival, dem Heidelberger Frühling sowie dem Davos Festival.

Auch zu Radio- und Fernsehaufnahmen wird das junge Quartett regelmäßig eingeladen, etwa von DRS 2, RTSI (Schweiz), Radio Berlin Brandenburg, SWR, WDR, dem Hessischen Rundfunk und dem Bayerischen Rundfunk.

Zu den Kammermusikpartnern des Quartettes zählen u.a. Isabel Charisius (Alban Berg Quartett), Maximilian Hornung, Jens Peter Maintz, Reinhard Latzko, Sebastian Manz, Christian Poltéra und Julian Prégardien.

Nach Kammermusikstudien bei Walter Levin und Sebastian Hamann werden die Vier derzeit noch von Rainer Schmidt (Hagen Quartett) künstlerisch beraten.

Das Quartett war 2010/11 als „Ensemble in Residence“ an der Folkwang Hochschule Essen präsent.

Beim Label GENUIN erschien 2010 die Ersteinspielung der Streichquartette von Pierre-Dominique Ponnelle .

http://www.gemeauxquartett.com/

Foto: Helge Nawrot

 

Szymon Marciniak Foto © Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Szymon Marciniak (Kontrabass)

Szymon  Marciniaks Wunsch ist es, musikalische Erfahrungen auf höchstem Niveau mit dem Publikum zu teilen, indem er jedem Werk Authentizität und Frische verleiht. Als Solist ist der in Polen geborene Szymon Marciniak mit Orchestern wie dem Münchner Kammerorchester, dem Schweriner Kammerorchester, der Staatskapelle Schwerin, der Anhaltischen Philharmonie Dessau und der Kammersymphonie Berlin aufgetreten. 2005 schrieb der bekannte deutsche Komponist Jürg Bauer eine Oper nach dem: “Roman mit dem Kontrabass” von Anton Tchechov.  In dieser Oper gibt es sehr virtuose Partien für Kontrabass, die speziell für Szymon geschrieben wurden. Die Uraufführung wurde ein großer Erfolg, und die deutsche Presse nannte ihn “einen außergewöhnlichen Kontrabaß Virtuosen”.

Foto: Karsten Gleich

Christoph Beyer Foto Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer, Foto © Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer (Violoncello)

Christoph Otto Beyer wurde 1965 in Aurich/Ostfriesland geboren. Ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von 5 Jahren bei Zsigmond Fehér. Bis zum Abitur am Mariengymnasium in Jever erhielt er weiteren Unterricht bei Irmgard Jensen und Rolf Kroke. Dem Zivildienst folgte das Studium von Schulmusik, Geschichte und Violoncello in Hannover. Das Cellostudium vertiefte Beyer dort bei Ulf Tischbirek und Klaus Storck (1994 Künstlerisches Examen mit „sehr gut“). Meisterkurse bei Klaus Storck und Julius Berger sowie Einzelstunden bei Rudolf Metzmacher schlossen sich an. Schon während des Studiums hielt Beyer einen Lehrauftrag für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, bevor er 1997 nach Aurich zurückkehrte, um dort als Lehrkraft an beiden Gesamtschulen und als Orchesterleiter (Ostfriesisches Kammerorchester und Ostfriesisches Jugendsinfonieorchester) tätig zu werden. Eine rege Konzerttätigkeit zeichnet Beyer aus, der neben dem modernen Cello auch mit Barockcello und Violoncello piccolo auftritt. Als Solist mit Orchester hat Beyer Konzerte von Vivaldi, Monn, A.Fils, C.P.E.Bach, Haydn, F.H.Graf, Brahms, Reinecke und Gubaidulina aufgeführt, im Bereich der Neuen Musik erfolgten darüber hinaus u.a. Uraufführungen von Charlotte Seither, Harald Münz und Willem Stoppelenburg. Die Teilnahme an diversen Festivals wie den Göttinger Händelfestspielen, den Hannoverschen Tagen für Neue Musik, den Dornumer Kammermusiktagen und dem Musikalischen Sommer in Ostfriesland unterstreicht Beyers musikalische Neugierde, die ihn auch gelegentlich zu kompositorischen Ausflügen führt. Auf CD sind u.a. Produktionen mit dem Knabenchor Hannover (Solocello im Requiem von Duruflé), Produktionen mit iranischer Musik und mit dem Bremer Ensemble „Mellow Melange“ entstanden. Im Mai 2012 erschien die CD „…für Violoncell allein…“ mit Solowerken von Reger, Beyer und Bach (Starfish-music.de). Christoph Otto Beyer spielt eine Kopie des „Shapiro-Gofriller 1727“ aus der Werkstatt des Oldenburger Geigenbauers Martin Michalke.

Foto: Rolf Schecker