1920er Jahre: Lumaka

Lumaka Ensemble Foto © Sarah Wijzenbeek
Lumaka Ensemble Foto © Sarah Wijzenbeek
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Wiegboldsbur Kirche

16. Juli 2013
20:00 Uhr

Programm

Deutsch-niederländische Freundschaft

LUMAKA-ENSEMBLE:
JANA MACHALETT (Flöte)
MIRIAM OVERLACH (Harfe)
CHARLES WATT (Violoncello)

Georges Migot Concert für Flöte, Cello & Harfe | Joseph Jongen Danse lente für Flöte und Harfe | Andre Caplet Divertissement à la francaise für Harfe solo | Claude Debussy Sonate für Cello & Harfe | Heitor Villa-Lobos Assobio a jato für Flöte und Cello | Camille Saint-Saens Fantaisie für Flöte und Harfe | Joseph Jongen Deux pièces en trio für Flöte, Cello & Harfe

Solisten und Musiker aus niederländischen Spitzenorchestern widmen sich höchst erfolgreich den Klassikern der Zwanziger Jahre, diesmal mit Harfe, Flöte & Cello.

 

Zum Konzert

Debussy, Saint-Saens, Caplet, Villa-Lobos, Jongen, Migot:
Europas wilde 20er Jahre: Es brodelt von gegensätzlichen Lebensgefühlen zwischen neuesten Entwicklungen, Auf- und Umbrüchen, letzten Resten überhöhter Romantik und dem Historismus. Eine der spannendsten Dekaden auch in der Musikgeschichte und die Spezialität dieser meisterhaften Solisten und Musiker aus niederländischen Spitzenorchestern. Mit ihnen schlagen wir ein weiteres Kapitel unserer 30jährigen “deutsch-niederländischen Freundschaft” auf.

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Charles Watt Foto Sarah © Wijzenbeek
Charles Watt Foto © Sarah Wijzenbeek
Charles Watt (Violoncello)

Charles Watt gibt Konzerte in Europa und Amerika und trat u.a. in der Alice Tully Hall in New York auf, dem Concertgebouw in Amsterdam und der Royal Albert Hall in London, wo er das Doppelkonzert ‘Pas de deux’ spielte mit dem Royal Philharmonic Orchestra. Seine Konzerte wurden gesendet auf BBC 3, und für Channel 4 Fernsehen nahm er die Bach Suiten auf. Außerdem ist er regelmäßig zu hören auf Radio 4 (NL).
Charles leistet gerne einen Beitrag zur Erweiterung des Cello-Repertoires und hat eine Anzahl Weltpremieren auf seinen Namen stehen, wie z.B. ‘Two Gestures’ für Cello und Piano des englischen Komponisten Nathan Williamson und ‘Concertino’ für Cello und Orchester der chinesischen Komponistin Shu Wang.
Seit 2011 ist er Solo-Cellist von Ensemble Insomnio, einem Ensemble, das sich auf die zeitgenössische Musik spezialisiert hat. Charles ist außerdem Mitglied von Ensemble Lumaka und seit 2012 auch vom Alban Berg Ensemble.
Bevor Charles sich in den Niederlanden niederließ, war er Dozent an der weltberühmten Yehudi Menuhin School, der Purcell School und der Guildhall School of Music and Drama in London.
Charles spielt auf einem Joseph Filius Andrea Guarneri Cello aus 1685.

Jana Machalett Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Jana Machalett (Flöte)

Jana Machalett lebt seit 14 Jahren in den Niederlanden und ist dort wie auch im Ausland eine gefragte Flötistin, vor allem auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kammermusik.
Sie ist festes Mitglied von Ensemble Lumaka und von Insomnio, einem Ensemble für moderne Musik. Mit Ensemble Lumaka hat Jana diverse Preise gewonnen und zwei CDs herausgebracht. Insomnio wurde dieses Jahr für seine Debüt-CD nominiert für den Preis der „Deutschen Schallplattenkritik“. Außerdem bekam Jana zusammen mit Insomnio die Gelegenheit, mit Pierre Boulez zu arbeiten.
Neben genannten Ensembles ist Jana regelmäßig zu Gast bei renommierten Ensembles wie z.B. Ensemble Modern. Jana spielt außerdem regelmäßig mit dem Asko|Schönberg in unterschiedlichen Programmen mit diversen Dirigenten wie z.B. Heinz Holliger, Emilio Pomàrico und Etienne Siebens.
Auch bei dem Doelen Ensemble, dem Ives Ensemble und dem Nieuw Ensemble ist Jana ein gern gehörter Gast. Jedes Jahr tritt sie mit viel Spass auf dem deutschen Festival „Musikalischer Sommer“ auf. Weiterhin hat Jana auch an einigen CDs mitgewirkt: neben ihren CDs mit Lumaka und Insomnio ist sie auch zu hören mit dem Asko|Schönberg und mit GRAM, der Band von Sängerin Marg van Eenbergen.
Jana genoss ihre Ausbildung am Konservatorium von Amsterdam, wo sie bei ihren Dozenten Harrie Starreveld und Marieke Schneemann sowohl ihr Bachelor- als auch ihr Masterstudium mit großem Erfolg abschloss. Nach diesem Studium empfing sie 2006/07 ein Stipendium bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie und nahm danach auch noch teil an der Akademie vom Asko|Schönberg.

Foto: Karsten Gleich

Ensemble Lumaka Foto: Sarah Wijzenbeek
Foto © Sarah Wijzenbeek
Lumaka-Ensemble

JANA MACHALETT (Flöte)
MIRIAM OVERLACH (Harfe)
CHARLES WATT (Violoncello)

“Technisch perfekt, musikalisch intelligent und emotional ausdrucksvoll…” Eindhovens Dagblad, 15-05-2009
Das Harfenquintett “Ensemble Lumaka” ist eines der erfolgreichsten jungen Ensembles der Niederlande und wurde mit Jury- und Publikumspreisen verschiedener Wettbewerbe ausgezeichnet. In der Saison 2008/2009 wurde das Ensemble für die hochrangige Konzertserie “Das Debüt” selektiert und trat im Rahmen dieser Reihe in zehn der wichtigsten Konzertsäle der Niederlande auf, unter anderen dem “Concertgebouw” in Amsterdam, der “Vredenburg” in Utrecht, der “Vereniging” in Nijmegen und der “Philharmonie Haarlem”. Im Juni 2009 gewann das Ensemble den Publikumspreis dieser Serie für das beste debütierende Ensemble, was den Musikern ermöglichte, bei dem Label “Sol-Records” eine CD aufzunehmen, welche im Mai dieses Jahres erschienen ist. Ferner spielten sie in der Reihe “Young Professionals in Music” im Bethanienkloster Amsterdam, den Festivals “Peter de Grote”, “Grachtenfestival” und “Musikalischer Sommer in Ostfriesland” und traten sie live in der Sendung “De Nationale Top” des Klassiksenders “Radio 4″ und in der Fernsehsendung “Vrije Geluiden” auf.

Miriam Overlach (c)Marco Borggreve
Foto © Marco Borggreve
Miriam Overlach (Harfe)

Miriam Overlach, geboren in Hannover, erhielt ihren ersten Harfenunterricht im Alter von sechs Jahren. Schon vor dem Studium erhielt sie mehrfache Auszeichnungen als Bundespreisträgerin des Wettbewerbes „Jugend Musiziert“ und 1998 mit einem ersten Preis im Wettbewerb der Vereinigung deutscher Harfenisten.2001 ging sie in die Niederlande um dort am „Conservatorium van Amsterdam“ bei Erika Waardenburg zu studieren. 2004 erhielt sie ihren Bachelor- und 2006 ihren Masterabschluss, beide mit höchster Auszeichnung. In den letzten Jahren konnte sich Miriam auf diversen musikalischen Gebieten einen Namen machen. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Solowettbewerbe: 2002 gewann sie den ersten Preis des internationalen Wettbewerbs „Martine Geliot“ in Lille und erhielt daraufhin eine Einladung zum renommiertesten internationalen Harfenwettbewerb in Israel 2003 und 2006. Dort http://archiv2013.musikalischersommer.com/kuenstler/miriam-overlach/?preview=true&preview_id=1212&preview_nonce=e401ff71f8erreichte sie beide Male einen Platz unter den ersten sechs Kandidaten. Im April 2006 erhielt sie den ersten Preis des „Grachtenfestivals Concours“ (der niederländische Hochschulwettbewerb). Im März 2007 wurden ihr der „Vriendenkrans des Koninklijk Concertgebouw“ (Preis für junge Solisten) sowie der AVRO-Preis des niederländischen Rundfunks verliehen. In Folge dessen gab sie ihr Solo-Debut im Kleine Zaal des Concertgebouw. Im April 2007 gewann sie dem 5. Niederländischen Wettbewerb für Harfe. 2008 wurde sie im Deutschen Musikwettbewerb als Stipendiatin ausgezeichnet und wurde für die kommende Saison in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen.
Miriam ist Mitglied des Trio Lumaka (mit Jana Machalett, Flöte und Martina Forni, Bratsche). Das Trio erhielt beim Wettbewerb für Kammermusik in Almere 2006 zugleich den ersten Preis und den Publikumspreis. 2007 lud das Trio Eke van Spiegel, Violine und Örs Köszeghy, Cello zu einem Projekt mit Musik aus dem Paris der 20er Jahre ein. Seitdem arbeiten sie als „Ensemble Lumaka“ zusammen. Seit 2004 ist Miriam regelmäßig zu Gast in verschiedenen niederländischen Orchestern, darunter dem „Koninklijk Concertgebouw Orkest“, den Radio Orchestern der Niederlande, dem „Residentie Orkest“ in Den Haag und dem „Gelders Orkest“ in Arnheim. Einen besonderen Schwerpunkt in Miriams Arbeit bildet die Aufführung sowie theoretische Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik. Sie arbeitet regelmäßig mit Komponisten zusammen und gibt improvisierte Konzerte. Dabei arbeitet sie oft mit Tänzern und Videokünstlern zusammen. Seit 2004 ist sie regelmäßig zu Gast beim Asko- und  Schönberg-Ensemble. 2007 und 2008 war sie Mitglied der ‘Lucerne Festival Academy’ unter Leitung von Pierre Boulez, mit dessen Kammerensemble sie beim Luzernfestival, in Mito, Japan und in der Carnegiehall New York auftrat.

Foto: Marco Borggreve