Orchester & Serenade

Philippe Graffin, Foto © Marco Borggreve
Philippe Graffin, Foto © Marco Borggreve
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Emden Johannes a Lasco Bibliothek

28. Juli 2013
20:00 Uhr

Programm

Maurice Ravel
Septett für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett
MIRIAM OVERLACH Harfe, JANA MACHALETT Flöte, IGAL LEVIN Klarinette, PHILIPPE GRAFFIN Violine, KOJI MORISHITA Violine, PETRA WOLFF Viola, ALEXANDER GEBERT Violoncello

Ludwig van Beethoven
Septett op. 21
PHILIPPE GRAFFIN Violine, PETRA WOLFF Viola, ALEXANDER GEBERT Violoncello, N.N. Kontrabass, DIMITRI ASHKENAZY Klarinette, MARTIN ROOS Horn, AKIO KOYAMA Fagott

Francis Poulenc
Sextett für Klavier und Bläserquintett
ANNA MAGDALENA KOKITS Klavier, JANA MACHALETT Flöte, NATHANAEL AMRANY Oboe, DIMITRI ASHKENAZY Klarinette, AKIO KOYAMA Fagott, MARTIN ROOS Horn

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert A-Dur KV 488
Solist: IWAN KÖNIG
FESTIVALORCHESTER DES MUSIKALISCHEN SOMMERS
Leitung: FRANZ CHIEN
Konzertmeister: KOJI MORISHITA

Dieses Konzert wird ermöglicht durch den “Förderverein des Musikalischen Sommers in Ostfriesland e.V.”

Zum Konzert

Internationale Meister der klassischen Musik feiern den krönenden Abschluss unseres 29. Musikalischen Sommers:

Aus Frankreich trifft der Geiger Philippe Graffin ein, der bereits mit Berühmtheiten wie Yehudi Menuhin, Mstislav  Rostropovich, Sergiu Comissiona oder Martha Argerich zusammen auf der Bühne stand, als Solist u.a. mit führenden britischen Orchestern in den großen europäischen Metropolen und den BBC Proms auftrat und Kammermusikprojekte der Londoner Wigmore Hall leitete; derzeit ist er Artist in Residence an der University of New York at Stony Brook und künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Kammermusikfestivals in St. Nazaire (Frankreich). Er hat sich einen Namen mit seinen Interpretationen französischer Klassiker, klassischer Raritäten und zeitgenössischer Werke gemacht, so daß eine Reihe zeitgenössischer Kompositionen ihm gewidmet und für ihn geschrieben wurden, darunter das preisgekrönte „Jeux“ von Vytautas Barkauskas.

Aus Japan stammt der Solo-Fagottist Professor Akio Koyama, der bereits von Dirigenten-Größen wie Herbert von Karajan, Georg Solti, Seiji Ozawa, Václav Neumann, Ferdinand Leitner oder Christoph Eschenbach verpflichtet wurde, in den weltweit wichtigsten Konzertmetropolen wie New York, Paris, London, Wien, Mailand, Tokio, Berlin, München, Genf oder Salzburg auftrat, derzeit Solist des SAITO-Kinen-Orchesters (Tokio) ist, mit den Ensembles Zephyros und Tokyo-Fagottiade weltweit gastiert, internationale Wettbewerbe juriert und als Professor das Fach Fagott in Trossingen und Kawasaki (Japan) lehrt.

Aus New York kommt Dimitri Ashkenazy, der Sohn des weltberühmten Dirigenten und Pianisten Vladimir Ashkenazy. Der Klarinettist, der in der ganzen Welt zuhause ist und in den großen Konzertsälen von Sydney, Tokio, London, Paris, Prag, Salzburg, Los Angeles oder der Mailänder Scala, wo er  „Piano Americano“ uraufführte, feiert sein 20jähriges Bühnenjubiläum beim Musikalischen Sommer. Er trat mit namhaften Orchestern auf wie den Philharmonikern von St. Petersburg und Helsinki, den Symphonie Orchestern von Berlin, Warschau und Mailand, dem Japan-, dem Italienischen und dem Royal Philharmonic Orchester oder dem Tschechischen Kammerorchester und leitete Meisterkurse von Chicago und Oklahoma/USA, San Sebastián und Granada/Spanien über Melbourne/Australien, Auckland/Neuseeland und Singapur bis nach Reykjavik/Island.

Das Abschlusskonzert des Musikalischen Sommers findet traditionell in der „Großen Kirche“ der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden statt.

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Dimitri Ashkenazy Foto © Jean Mayerat
Dimitri Ashkenazy Foto © Jean Mayerat
Dimitri Ashkenazy (Klarinette)

Dimitri Ashkenazy wurde 1969 in New York geboren. 1978 siedelte er mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz um, wo er seither lebt. Ersten Musikunterricht erhielt er am Klavier im Alter von sechs Jahren. Vier Jahre später wechselte er zur Klarinette und wurde Schüler von Giambattista Sisini. 1989 tritt er unter Beibehaltung des Lehrers ins Konservatorium Luzern ein, wo er vier Jahre später sein Studium “Mit Auszeichnung” abschloss. 1992-93 war er Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters, und von 1993-95 gehörte er dem Gustav Mahler Jugendorchester an.
Seit 1991 führt eine rege Konzerttätigkeit Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen.
Neben seinen Konzertverpflichtungen hat Dimitri Ashkenazy bereits an zahlreichen CD-, Radio und Fernsehproduktionen mitgewirkt, mit erschienenen Aufnahmen u.a. bei Pan Classics, Decca und Ondine. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.

Igal Levin, Foto © Karsten Gleich
Igal Levin, Foto © Karsten Gleich
Igal Levin (Klarinette)

Igal Levin wurde in Tel Aviv geboren und erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht im Alter von 12 Jahren bei Yitzhak Kazap am Musikkonservatorium Israel. Im Jahr 2000 gewann Igal den Instrumentenwettbewerb des Musikkonservatorium Israel. Igal studierte in der Klasse von Prof. Sabine Meyer und Prof. Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck, und schloss mit dem Diplom „Allgemeine Künstlerische Ausbildung“ ab.
Das Master Studium absolvierte Igal an der Yale University in den USA bei Prof. David Shifrin. Ab September 2013 wird er das Doctor of Music Studium an der Northwestern University bei Prof. Steve Cohen aufnehmen.
Igal hat Meisterkurse bei Guy Deplus, Michel Lethiec, Charles Neidich, Sabine Meyer, Wolfgang Meyer, Anthony Pay, Karl-Heinz Steffens besucht. Seit 2010 ist er festes Mitglied des Festivals „Musikalischer Sommer in Ostfriesland“. Er konzertierte außer in Europa in Israel, USA, und China.
Igal war Soloklarinettist beim Israel Chamber Orchestra. Mit diesem Orchester trat er auch mehrmals solistisch auf, und spielte im Lübecker Philharmonischen Orchester als Mitglied im Orchesterstudio-Programm. Unter der Leitung von Maestro Vladimir Spivakov hat er als Gast Soloklarinettist beim ”Moscow Virtuosi” mitgewirkt.
Igal erhielt Stipendien von DAAD, America-Israel Cultural Foundation, Yehudi Menuhin’s „Live Music Now“, Professor Keith Wilson – “To an outstanding major in wind instrument playing”.

Nathanael Amrany Foto © Christian Ruvolo
Nathanael Amrany Foto © Christian Ruvolo
Nathanael Amrany (Oboe)

Nathanael Amrany, geboren  1987 in Jerusalem/Israel, erhielt seinen ersten Oboenunterricht mit 12 Jahren.

Studium zunächst an der Jerusalemer Akademie für Musik und Tanz bei Prof. Dudu Carmel, in der Folge an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Diethelm Jonas. Zur Zeit Student an der Hochschule für Musik und Tanz in Leipzig bei Prof. Nick Deutsch.

Während seines Studiums war er Gründungsmitglied eines mehrfach ausgezeichneten Holzbläserquintetts. Heute Gründungsmitglied des Amrany-Holzbläseroktetts, welches unlängst den 1. Preis beim 15. Kammermusikwettbewerb der Hochschule Leipzig sowie einen Förderpreis im Rahmen des Hochschulwettbewerbs Düsseldorf 2012 verliehen bekam.

Nathanael war 1. Preisträger des Holzbläser-Wettbewerbs der Jerusalemer Akademie für Musik und Tanz 2007 und  Finalist beim 4. Internationalen Giuseppe Ferlendis Wettbewerb für Oboe.

Reichhaltige Orchestererfahrung, unter anderem beim Jungen Klangforum Mitte Europa, beim Israeli Chamber Orchestra und Caprisma Ensemble, bei den Lüneburger Sinfonikern, beim Neuen Bachischen Collegium Musicum Leipzig usw.

Gefördert  von der America Israel  Cultural Foundation und der Ad infinitum-Stiftung.

Koji Morishita Foto © SILK HAT STUDIO
Koji Morishita Foto © SILK HAT STUDIO
Koji Morishita (Violine)

Koji Morishita begann seine musikalische Karriere bereits im zarten Alter von vier Jahren. Früh zeigte sich sein außergewöhnliches musisches Talent. Als gerade Achtjähriger war er in einem öffentlichen Konzert mit New Orleans Philharmonic Orchestra in den USA zu hören. Nach seinem Abschluss an der Toho Gakuen School of Music in Japan erhielt er ein Stipendium für weitere Studien in den USA. Dort setzte er seine Ausbildung bei Dorothy Delay in Cincinnati, Ohio, fort und gewann den begehrten Honor’s Price.
Nach einem erfolgreichen Abschluss kehrte Koji nach Japan zurück um von 1988 bis 1992 mit dem bekannten Cellist Kenichiro Yasuda und seinem Quartett zu konzertieren. Zahlreiche weitere Auftritte als Solist wie auch mit diversen Kammermusikgruppen kamen in dieser Zeit hinzu.
Seit 1989 ist der Geiger auch in mehreren Orchestern aktiv, so wurde er zunächst Mitglied Saito Kinen Orchestra (Seiji Ozawa, Dirigent). Als Konzertmeister ging er mit dem Sendai Philharmonic Orchestra immer wieder international auf Tournee.
Sogar eine eigene Konzertreihe rief Koji Morishita ins Leben, in der er unter dem Motto “Klassik für Alle“ ein breiteres Publikum anspricht. So gab er in zwölf verschiedenen japanischen Städten umjubelte Konzerte mit dem Gitarristen Shinichi Fukuda, bei denen das Duo nie gehörte oder unbekannte Werke präsentierte.
Das musikalische Talent des Geigers wurde nunmehr auch offiziell von der Stadt Hamamatsu und dem Präfekten der Region Miyagi gewürdigt.
Seit 2001 hat Koji Morishita die Solo Konzertmeisterposition des Osaka Symphony Orchestra inne.

Akio Koyama
Akio Koyama, Foto © Karsten Gleich
Akio Koyama (Fagott)

Akio Koyama wurde 1955 geboren. Nach seinem Studium an der Senzoku-Musikhochschule in Tokyo bei Y. Kiryu und T. Nisikawa folgte ein künstlerisches Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Detmold bei A. Hennige und H. Jung. 1979 war er Preisträger beim 2. Internationalen Musikwettbewerb “Premio Ancona” in Italien, 1981 beim 33. Internationalen Musikwettbewerb “Prager Frühling”.

Akio Koyama war als Solofagottist an den Staatstheatern Darmstadt und Stuttgart tätig und ist seit 1990 Solo-Fagottist des SAITO-Kinen-Orchesters unter der Leitung von Seiji Ozawa. Er wurde von namhaften Dirigenten wie Herbert von Karajan, Georg Solti, Seiji Ozawa, Václav Neumann, Ferdinand Leitner oder Christoph Eschenbach auch als Solist verpflichtet, wodurch er in den weltweit wichtigsten Konzertmetropolen wie New York, Paris, London, Wien, Mailand, Tokyo, Berlin, München, Genf oder Salzburg gastierte.

Seit 1987 entfaltet er auch mit den Ensembles “Zephyros” und “Tokyo-Fagottiade” eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland.

Neben seinem Engagement als Juror bei verschiedenen internationalen Wettbewerben gilt seiner pädagogischen Tätigkeit ein besonderes Augenmerk.

Von 1988 bis 1995 war Akio Koyama Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, ist seit 1990 Professor für Fagott im Fach Kammermusik an der Senzoku-Musikhochschule in Tokyo und schließlich seit 1995 Professor an der Musikhochschule Trossingen.

Neben einer Reihe von CD-Einspielungen produzierte er 1996 als Mitglied des Ensembles “Octetto Tokyo-Berlin” für das Label NCA eine CD mit Werken für Fagott-Oktett. Inzwischen folgten vier weitere Solo-CDs.

Anna Magdalena Kokits, Foto © Nancy Horowitz
Anna Magdalena Kokits, Foto © Nancy Horowitz
Anna Magdalena Kokits (Klavier)

Anna Magdalena Kokits wurde 1988 in Wien geboren. Ihren ersten Klavierunterricht bekam sie im Alter von vier Jahren. Seit dem Jahr 2000 ist sie Studentin von Alejandro Geberovich (Konservatorium Wien Privatuniversität). Anna Magdalena Kokits ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Ihr Debut mit Orchester gab Anna Magdalena Kokits 2005 mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich in Wien. Sie gibt regelmäßig Klavier- und Kammermusikabende im In- und Ausland und ist Gast bei internationalen Musikfestivals. Unter ihren Kammermusikpartnern waren u.a. Eduard Brunner, Lars Wouters van den Oudenweijer und das Bennewitz Quartett.
Seit dem Jahr 2007 spielt sie im Duo mit Alexander Gebert, dem Cellisten des Altenberg Trios. Das Duo konzentiert seit seiner Gründung regelmäßig im Musikverein Wien, sowie in vielen Ländern Europas. Die erste gemeinsame CD der beiden Künstler wird 2012 bei Gramola erscheinen.

Philippe Graffin, Foto © Marco Borggreve
Philippe Graffin, Foto © Marco Borggreve
Philippe Graffin (Violine)

Der Geiger Philippe Graffin  hat mit seinen Interpretationen des französischen Repertoires internationale Maßstäbe gesetzt. Als einer der wenigen Studenten von Josef Gingold, der selbst Schüler von Ysaye war(dem fast alle der Violinwerke der damaligen Zeit gewidmet waren) ist dies vielleicht sogar „natürlich“.

Philipp Graffin machte seine ersten CD-Aufnahmen mit Yehudi Menuhin als Dirigenten und dem Royal Philharmonic Orchetra. Seither hat er viele weit beachtete Einspielungen (inklusive vieler Uraufführungen) auf den Markt gebracht, die ihn als interessanten und hinterfragenden Künstler zeigen. Er hat verschiedene (original eingerichtete Werke)  wiederentdeckt, darunter Chaussons Poème für eine kleine Besetzung  und  eine Version von Ravels Tzigane .Auch hat er völlig vergessenen Werken wieder zur Anerkennung verholfen, darunter das Violinkonzert von Gabriel  Fauré und ein Violinkonzert der englischen Komponisten Coleridge Taylor.  Beide  Konzerte spielte er bei den BBC Proms und nahm sie auch auf CD auf.

Die Liste der Einspielungen (bei  Hyperion Records)  von Philippe Graffin ist lang und umfasst auch das Gesamtwerk von Chausson.

Philippe Graffin ist Gründer und künstlerischer Leiter des „Consonances“ Kammermusikfestivals in St. Nazaire.

Er spielt eine Domenico Busano Geige , die aus dem Jahre 1730 ist und in Venedig gefertigt wurde

Alexander Gebert Foto © Nancy Horowitz
Foto © Nancy Horowitz
Alexander Gebert (Violoncello)

Alexander Gebert wurde 1977 in Warschau in eine Musikerfamilie geboren, die 1980 nach Finnland emigrierte. Mit fünf Jahren begann er sein Cellostudium in der Klasse von Timo Hanhinen am Konservatorium in Turku. 1989 wurde er an die Sibelius-Akademie in Helsinki aufgenommen, wo Csaba Szilvay, Victoria Yaglig, Kazimierz Michalik, Marko Ylönen und Heikki Rautasalo seine Lehrer waren. Zwischen 1995 und 1998 studierte er als Stipendiat des polnischen Staates mit Kazimierz Michalik an der Warschauer Chopin-Akademie. Danach setzte er seine Studien bei Philippe Muller am Conservatoire de Paris und als DAAD-Stipendiat an der Stuttgarter Musikhochschule bei Natalia Gutman fort. 2002 wurde ihm in Paris ein Drei-Jahres-Stipendium der Groupe Banques Populaires zuerkannt.

Alexander Gebert gewann seinen ersten internationalen Cello-Wettbewerb mit sechzehn Jahren; 1997 wurde er Zweiter im Warschauer Lutoslawski-Wettbewerb, und im Jahr 2000 gewann er hintereinander den 3. Preis des Antonio-Janigro-Wettbewerbs in Zagreb, den 2. Preis sowie den Publikumspreis des Internationalen Wettbewerbs in Genf (wo er mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter Heinrich Schiff spielte), und schließlich den 1. Preis im Concorso Valentino Bucchi in Rom.

Alexander Gebert ist in Europa und Nordamerika als Solist und Kammermusiker bei einer Reihe renommierter Musikfeste aufgetreten (Kuhmo Festival, Oleg-Kagan-Musikfest, Festival de Deauville, Ravinia Festival). Unter seinen Kammermusikpartnern waren Eduard Brunner, Ana Chumachenko, Bernarda Fink, Ilya Gringolts, Alois Posch, Henri Sigfridsson, Elina Vähälä, Meta4 Quartett und Bennewitz Quartett.

Seit Ende 2004 ist Alexander Gebert Cellist des Altenberg Trios Wien. Seit seinem “offiziellen” Début bei der Salzburger Mozartwoche (Jänner 1994) hat das Altenberg Trio Wien sich in mehr als 1000 Auftritten den Ruf eines der wagemutigsten und konsequentesten Ensembles dieser Kategorie erworben: sein Repertoire umfaßt – neben einer großen Anzahl von Werken aus den unmittelbar angrenzenden Bereichen (Klavierquartette, Duos, Tripelkonzerte, vokale Kammermusik) – nicht weniger als 200 Klaviertrios, darunter etliche Werke, die das Altenberg Trio selbst angeregt und uraufgeführt hat. Schon gleichzeitig mit seiner Gründung wurde das Ensemble Trio in residence der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, für die es alljährlich einen Konzertzyklus im Brahms-Saal gestaltet.

Alexander Gebert gibt regelmäßig Meisterkurse in Finnland, Österreich, Solvenien und Polen.

Im Jahr 2010 wurde er als Professor and die Hochschule für Musik in Detmold berufen.

Foto: Nancy Horowitz

Jana Machalett Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Jana Machalett (Flöte)

Jana Machalett lebt seit 14 Jahren in den Niederlanden und ist dort wie auch im Ausland eine gefragte Flötistin, vor allem auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kammermusik.
Sie ist festes Mitglied von Ensemble Lumaka und von Insomnio, einem Ensemble für moderne Musik. Mit Ensemble Lumaka hat Jana diverse Preise gewonnen und zwei CDs herausgebracht. Insomnio wurde dieses Jahr für seine Debüt-CD nominiert für den Preis der „Deutschen Schallplattenkritik“. Außerdem bekam Jana zusammen mit Insomnio die Gelegenheit, mit Pierre Boulez zu arbeiten.
Neben genannten Ensembles ist Jana regelmäßig zu Gast bei renommierten Ensembles wie z.B. Ensemble Modern. Jana spielt außerdem regelmäßig mit dem Asko|Schönberg in unterschiedlichen Programmen mit diversen Dirigenten wie z.B. Heinz Holliger, Emilio Pomàrico und Etienne Siebens.
Auch bei dem Doelen Ensemble, dem Ives Ensemble und dem Nieuw Ensemble ist Jana ein gern gehörter Gast. Jedes Jahr tritt sie mit viel Spass auf dem deutschen Festival „Musikalischer Sommer“ auf. Weiterhin hat Jana auch an einigen CDs mitgewirkt: neben ihren CDs mit Lumaka und Insomnio ist sie auch zu hören mit dem Asko|Schönberg und mit GRAM, der Band von Sängerin Marg van Eenbergen.
Jana genoss ihre Ausbildung am Konservatorium von Amsterdam, wo sie bei ihren Dozenten Harrie Starreveld und Marieke Schneemann sowohl ihr Bachelor- als auch ihr Masterstudium mit großem Erfolg abschloss. Nach diesem Studium empfing sie 2006/07 ein Stipendium bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie und nahm danach auch noch teil an der Akademie vom Asko|Schönberg.

Foto: Karsten Gleich

Chien_Kuo-Chang Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Franz Chien (Violine)

Franz (Kuo-Chang) Chien begann im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen und war in den Jahren 1977 und 1978 Preisträger im landesweiten Musikwettbewerb Taiwan. Es folgte ein Violinstudium an der Staatlichen Kunstakademie in Taipei. Von 1989 bis 1991 war er als Dozent für Violine am „Sheng-Deh-College“ in Taipei tätig. Auf Grund seiner Begabung für das Dirigieren erhielt er gleichzeitig vom Orchester der „Stiftung für Musiker“ in Taipei eine Anstellung als Assistenzdirigent. 1991 kam Franz Chien nach Deutschland und studierte bei Prof. Wolfram König an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen. Seit 1993 wirkt Franz Chien jedes Jahr im Rahmen des Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit, u. a. als Solist, Kammermusiker, Konyertmeister und Dirigent und betreut seit 1999 als Assistent von Wolfram König auch die Meisterklassen. Seit 2000 unterrichtet er als Dozent für Violine an der „National University of Arts“ in Taipei, wo er am Anfang des Jahres 2011 zum Professor ernannt worden ist. Franz Chien ist seit 2001 Konzertmeister beim „Taipei Ying-Qi Symphonie Orchester“.

 

Iwan König Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Iwan König (Klavier)

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur Schnabel Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.
 

Miriam Overlach (c)Marco Borggreve
Foto © Marco Borggreve
Miriam Overlach (Harfe)

Miriam Overlach, geboren in Hannover, erhielt ihren ersten Harfenunterricht im Alter von sechs Jahren. Schon vor dem Studium erhielt sie mehrfache Auszeichnungen als Bundespreisträgerin des Wettbewerbes „Jugend Musiziert“ und 1998 mit einem ersten Preis im Wettbewerb der Vereinigung deutscher Harfenisten.2001 ging sie in die Niederlande um dort am „Conservatorium van Amsterdam“ bei Erika Waardenburg zu studieren. 2004 erhielt sie ihren Bachelor- und 2006 ihren Masterabschluss, beide mit höchster Auszeichnung. In den letzten Jahren konnte sich Miriam auf diversen musikalischen Gebieten einen Namen machen. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Solowettbewerbe: 2002 gewann sie den ersten Preis des internationalen Wettbewerbs „Martine Geliot“ in Lille und erhielt daraufhin eine Einladung zum renommiertesten internationalen Harfenwettbewerb in Israel 2003 und 2006. Dort http://archiv2013.musikalischersommer.com/kuenstler/miriam-overlach/?preview=true&preview_id=1212&preview_nonce=e401ff71f8erreichte sie beide Male einen Platz unter den ersten sechs Kandidaten. Im April 2006 erhielt sie den ersten Preis des „Grachtenfestivals Concours“ (der niederländische Hochschulwettbewerb). Im März 2007 wurden ihr der „Vriendenkrans des Koninklijk Concertgebouw“ (Preis für junge Solisten) sowie der AVRO-Preis des niederländischen Rundfunks verliehen. In Folge dessen gab sie ihr Solo-Debut im Kleine Zaal des Concertgebouw. Im April 2007 gewann sie dem 5. Niederländischen Wettbewerb für Harfe. 2008 wurde sie im Deutschen Musikwettbewerb als Stipendiatin ausgezeichnet und wurde für die kommende Saison in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen.
Miriam ist Mitglied des Trio Lumaka (mit Jana Machalett, Flöte und Martina Forni, Bratsche). Das Trio erhielt beim Wettbewerb für Kammermusik in Almere 2006 zugleich den ersten Preis und den Publikumspreis. 2007 lud das Trio Eke van Spiegel, Violine und Örs Köszeghy, Cello zu einem Projekt mit Musik aus dem Paris der 20er Jahre ein. Seitdem arbeiten sie als „Ensemble Lumaka“ zusammen. Seit 2004 ist Miriam regelmäßig zu Gast in verschiedenen niederländischen Orchestern, darunter dem „Koninklijk Concertgebouw Orkest“, den Radio Orchestern der Niederlande, dem „Residentie Orkest“ in Den Haag und dem „Gelders Orkest“ in Arnheim. Einen besonderen Schwerpunkt in Miriams Arbeit bildet die Aufführung sowie theoretische Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik. Sie arbeitet regelmäßig mit Komponisten zusammen und gibt improvisierte Konzerte. Dabei arbeitet sie oft mit Tänzern und Videokünstlern zusammen. Seit 2004 ist sie regelmäßig zu Gast beim Asko- und  Schönberg-Ensemble. 2007 und 2008 war sie Mitglied der ‘Lucerne Festival Academy’ unter Leitung von Pierre Boulez, mit dessen Kammerensemble sie beim Luzernfestival, in Mito, Japan und in der Carnegiehall New York auftrat.

Foto: Marco Borggreve