Sommerliebe & Streichorchester

Erik Wenbo Xu Foto © privat
Erik Wenbo Xu, Foto © Erik Wenbo Xu
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Wittmund Kirche

12. Juli 2013
20:00 Uhr

Programm

EAST WESTERN STRING ENSEMBLE
ERIK WENBO XU Solist und Leitung

FRANZISKA KÖNIG, WOLFRAM KÖNIG (Violine)
FRANZ CHIEN (Violine)
ALEX PARK, PETRA WOLFF (Viola)
TOMASZ SKWERES, CHRISTOPH BEYER (Violoncello)

Wolfgang A. Mozart Streichquintett C-Dur | Georg Friedrich Telemann Konzert für Viola und Streichorchester | Ludwig van Beethoven Streichquartett op. 59,3

Zum Konzert

Der Bratschenvirtuose Erik Wenbo Xu wird mit einem fulminant besetzten Kammerorchester das sommerfrische Telemannkonzert zelebrieren. Das „Sommerliebe Quartett“ setzt seinen Beethoven-Zyklus fort: das dritte der sogenannten Rasumowski-Quartette stammt aus einer äußerst produktiven Phase von Beethovens Schaffen. Mozarts berühmtes Streichquintett rundet das Konzert ab.

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Alexander Park
Alexander Park (Viola)

Alexander Park wurde 1983 in Seoul geboren. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Siegfried Führlinger und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und schloss seine künstlerische Ausbildung für Viola ab.
Während seines Studiums war er Stipendiat des Karajan Center Stipendiums.
Er gewann den 1. Preis beim Landeswettbewerb “Prima la Musica” Wien und den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Salzburg, außerdem erhielt er den Sonderpreis beim internationalen Wettbewerb in Slowenien Bled. Er ist Mitglied des Mozarthaus Streichquartett und machte CD-Aufnahme mit Gramola Vienna. Er konzertierte mit Musikern wie Tamas Varga (Wiener Philharmoniker Solocellist), Jess-Trio (Kropfitsch Trio), Sandor Javorkai u.a.. Derzeit unterrichtet er am Prayner Konservatorium Wien und am Vienna Konservatorium.

Tomasz Skweres Foto © Bernd Eylers
Tomasz Skweres, Foto © Amir Safari
Tomasz Skweres (Violoncello)

Tomasz Skweres (1984) ist ein polnischer Komponist und Cellist, der seit 2007 in Wien lebt. Kompositionsstudium bei Chaya Czernowin und Detlev Müller-Siemens  an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und Violoncello-Konzertfachstudium  beim Stefan Kropfitsch (JESS-Trio) und Valentin Erben (Alban Berg Quartett) an der gleichen Universität.

Tätigkeit und Erfolge als Komponist

Tomasz Skweres war Gewinner des Kompositionswettbewerbes der Franz Josef Reinl Stiftung, zweimaliger Gewinner des Kompositionswettbewerbes für das Auftragswerk des Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerbes in Wien (2006 Streichquartett, 2009 Klaviertrio) und Preisträger beim Internationalen Kompositionswettbewerb der Deutschen Hochdruckliga sowie beim Internationalen Kompositionswettbewerb „Srebrna Szybka“ in Krakau (Polen) und Finalist des Kompositionspreises der Talentenbörse, organisiert von dem Sender Ö1 . Er erhielt Förderpreis der Theodor Körner Fonds und Stipendien der Schweizer Thyll-Dürr Stiftung, Östereichischen Kulturministeriums (Startstipendium 2010) und  der Czibulka-Stiftung. Kompositionsaufträge u.a von Wien Modern, Apollon Musagete Quartett,   Thyll-Dürr Stiftung, Reconsil Ensemble, Ensemble Wiener Collage, Platypus Verein für Neue Musik, Verein Snim. Seine Werke wurden beim Festival Wien Modern, Festival Biennale Bern, Festival Klangspuren, Musikalischer Sommer in Ostfriesland, Festival Goslar Harz,  Festival Komponistenmarathon (Wiener Konzerthaus), im Brahmssaal des Wiener Musikvereins, im Münchner Gasteig, im Trafo Theater (Budapest), in Guangzhou Xinghai Concert Hall (China), in Teatro Universitario de la BUAP in Puebla (Mexico) in der Alten Schmiede (Wien) uraufgeführt und von Radiosender wie Ö1,  Radio Stephansdom, ABC Classic FM (Australien) und Frecuencia Universitaria (Mexico)übertragen. Der Sender Ö1 und Radio Stephansdom habe Komponistenportraits über Tomasz skweres ausgestrahlt. Seine Werke werden beim Verlag Doblinger verlegt. Tomasz Skweres ist Mitglied des ÖKB (Österreichischer Komponisten-Bund), der IGNM und der ÖGZM. Einige Interpreten der Werke von Tomasz Skweres: Apollon Musagete Quartett, Meta4 Stringquartet, Minetti Quartett, Quatuor Voce, Quartetto Quiroga, Reconsil Ensemble, Ensemble Wiener Collage, Ensemble Lux, Platypus Ensemble, Lichtental Trio, Trio Image, Trio Atanassow, Duo Kokits-Gebert, Duo Souflee, Orquestra Philharmonica da UFPR , Prof. Ernst Kovacic (Klangforum Wien, Prof. an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien), Xiauming Wang (Konzertmeister des Opernhauses Zürich), Hibiki Oshima (Stimmführerin der 2.Violine in der Hamburger Philharmoniker)…

Tätigkeit und Erfolge als Cellist

Seit 2012 Solocellist des Philharmonischen Orchester Regensburg. 2009-2011 Cellist beim Radiosymphonie Orchester Wien.

Als Cellist des Hibiki Quartetts ist Tomasz Skweres Preisträger des Internationalen Kammermusikwettbewerbes Gaetano Zinetti in Verona (2. Preis und Spezialpreis), des Gradus ad Parnassum Wettbewerbes in Wien und des Residenzwettbewerbes der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er war auch Stipendiat der Herbert von Karajan Stiftung. Er trat mit dem Ensemble im Wiener Konzerthaus (Schubertsaal), Wiener Musikverein , in Teatro Palamostre di scena in Udine und bei dem RNCM Chamber Music Festival in Manchester auf. Tomasz Skweres ist auch ein aktiver Interpret im Bereich der neuen Musik. Er ist Mitglied des Platypus Ensembles und wirkte bei dem Ensemble Phace und dem Ensemble Reconsil mit. Als Solist spielte er mit dem ÖGZM-Symphonischen Orchester,  Orquestra Philharmonica da UFPR und dem Phidias Ensemble.

 

Erik Wenbo Xu Foto © privat
Erik Wenbo Xu, Foto © Erik Wenbo Xu
Erik Wenbo Xu (Viola)

Erik Wenbo Xu, geboren in der V. R. China, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Dort schloss er im Jahr 2006 seine Künstlerische Ausbildung für Viola bei Prof. G. Teuffel und Kammermusik bei Melos Quartett mit Auszeichnung und im Frühjahr 2009 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Erik Wenbo Xu ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe in China, Stipendiat des DAAD, Villa musica, Schubertiade und wurde in die Europäische Streicherakademie Bonn aufgenommen. Wesentliche künstlerische Impulse erhielt Erik Wenbo Xu insbesondere durch Eberhard Feltz, Franz Beyer, Wolfram König und andere.
Solo- und Kammermusikkonzerte führen ihn ins europäische Ausland und Asien. Regelmäßig wird er von Internationalen Musikfestivals eingeladen. Als Solist hatte er  Zusammenarbeit mit wie Stuttgarter Kammerorchester, Brenzhaus Kammerorchester, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz oder Philharmonisches Orchester Kiel. Erik Wenbo Xu spielte zahlreiche Rundfunkaufnahmen / Konzertmitschnitte und Fernsehprodukte ein. Von 2001 bis 2007 war er Mitglied des Jade Quartetts und bekam damit den 1. Preis beim deutschlandweiten Hochschulwettbewerb Frankfurt 2004, den Iris-Marquart Preis und beim „The 5th Japan Osaka International Chamber Music Competition 2005“ den 3. Preis.
Erik Wenbo Xu war Mitglied der Dresdner Philharmonie, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Philharmonischen Orchester Kiel als Solo-Bratscher. Seit 2011 ist Erik Xu stellvertretender Solo-Bratscher beim NDR Sinfonieorchester Hamburg.
Seit 2002 wurde Erik W. Xu regelmäßig als Dozent für Viola und Kammermusik im Rahmen von Meisterkursen in die V. R. China eingeladen. Seit 2010 gab er ein Kammermusikkurs im Rahmen Ostfriesischer Musikalischer Sommer.

Foto: Privat

Chien_Kuo-Chang Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Franz Chien (Violine)

Franz (Kuo-Chang) Chien begann im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen und war in den Jahren 1977 und 1978 Preisträger im landesweiten Musikwettbewerb Taiwan. Es folgte ein Violinstudium an der Staatlichen Kunstakademie in Taipei. Von 1989 bis 1991 war er als Dozent für Violine am „Sheng-Deh-College“ in Taipei tätig. Auf Grund seiner Begabung für das Dirigieren erhielt er gleichzeitig vom Orchester der „Stiftung für Musiker“ in Taipei eine Anstellung als Assistenzdirigent. 1991 kam Franz Chien nach Deutschland und studierte bei Prof. Wolfram König an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen. Seit 1993 wirkt Franz Chien jedes Jahr im Rahmen des Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit, u. a. als Solist, Kammermusiker, Konyertmeister und Dirigent und betreut seit 1999 als Assistent von Wolfram König auch die Meisterklassen. Seit 2000 unterrichtet er als Dozent für Violine an der „National University of Arts“ in Taipei, wo er am Anfang des Jahres 2011 zum Professor ernannt worden ist. Franz Chien ist seit 2001 Konzertmeister beim „Taipei Ying-Qi Symphonie Orchester“.

 

Petra Wolff Foto © Mirko Burggraben
Foto © Mirko Burggraben
Petra Wolff (Viola)

Petra Wolff erhielt mit acht Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Nach einigen Auszeichnungen im Wettbewerb „Jugend musiziert“ studierte sie zunächst bei Prof. Helga Thoene an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und beendete dann in Trossingen bei Prof. Wolfram König mit einem Künstlerischen Abschluss ihr Violin-Studium. Wolfram König animierte sie, auch das Bratschenspiel zu erlernen. So erweiterte sich zunehmend die Palette ihrer musikalischen Betätigungsfelder. Sie war Mitglied des Bundesstudentenorchesters, des Lamberti-Quartettes mit ihrem Lehrer, des Onyx-Ensembles mit z.B. Dimitri Ashkenazy und musizierte im Festival „Musikalischer Sommer in Ostfriesland“ mit Mitgliedern des Trio Parnassus, Ja-de-Quartett, Faust-Quartett, Prof. Akio und Rie Koyama, Ovidiu Badila, Philippe Graffin, Sebastian Hess, Iwan und Franziska König, Prof. Chen Halevi, Stephan Schmidt, u.v.a.
2002 begann sie unter Johannes Goritzkis Leitung, in der Deutschen Kammerakademie Neuss zu spielen, von der sie über mehrere Jahre ein Stipendium erhielt. Sie wirkte an CD-Produktionen der letzten Jahre mit und hatte diverse auch solistische Auftritte mit diesem Or-chester, z.B. während einer Südamerikatournee in Buenos Aires und im Mozarteum Salzburg. Zurzeit spielt sie dort als Stimmführerin der 2. Geigen. Die Arbeit mit Ralf Gothoni, Johannes Goritzki, Reinhard Goebel, Andreij Boreiko, Lev Markiz und Lavard Skou-Larsen hatte großen Einfluss auf ihr Spiel.
Außerdem widmete sie sich einige Jahre im Ensemble „Operassion“ dem „Tango nuevo“ von Astor Piazolla in Quintett-Besetzung und spielte auf den Ludwigsburger Schlossfestspielen und zur Eröffnung des neuen Kammermusiksaales in Seoul.
Petra Wolff beschäftigt sich zunehmend auch mit der Historischen Aufführungspraxis und scheut sich nicht, ständig zwischen moderner Geige und Bratsche und Instrumenten in alter Mensur zu wechseln.
Als Orchestermusikerin wird sie deutschlandweit regelmäßig engagiert und parallel dazu unterrichtet sie an der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen e.V. erfolgreich Geige und Bratsche.

Franziska König | Foto: Karsten Gleich
Franziska König | Foto: Karsten Gleich
Franziska König (Violine)

Franziska König entstammt einem sehr musikalischen Elternhaus und verbrachte ihre Jugend in Taiwan, Japan und Österreich. Durch ihren Vater Wolfram König erhielt sie eine hervorragende Ausbildung, sodass sie bereits mit 12 Jahren in Tokyo einen triumphalen Erfolg mit Mendelssohns Violinkonzert feiern konnte. Nach dem Gewinn des 1.Preises beim internationalen Musikwettbewerb in Lugano bereist Franziska König nun als Solistin und Kammermusikerin Europa, Asien und die USA. Sie trat bei zahlreichen Festivals, wie beispielsweise dem Lockenhauser Kammermusikfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem „Fine Arts Festival“ in Taipeh und den Internationalen Musikfestspielen in Bad Hersfeld auf  und begeistert das Publikum durch ihr warmherziges und sehr persönliches Spiel. Zahlreiche CDs – so beispielsweise die Gesamteinspielung der Werke für Solo Violine des renommierten Komponisten J. S. Bach geben Zeugnis der einladenden „Vielsaitigkeit“ der Künstlerin.

Foto: Heiner Mai

Christoph Beyer Foto Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer, Foto © Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer (Violoncello)

Christoph Otto Beyer wurde 1965 in Aurich/Ostfriesland geboren. Ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von 5 Jahren bei Zsigmond Fehér. Bis zum Abitur am Mariengymnasium in Jever erhielt er weiteren Unterricht bei Irmgard Jensen und Rolf Kroke. Dem Zivildienst folgte das Studium von Schulmusik, Geschichte und Violoncello in Hannover. Das Cellostudium vertiefte Beyer dort bei Ulf Tischbirek und Klaus Storck (1994 Künstlerisches Examen mit „sehr gut“). Meisterkurse bei Klaus Storck und Julius Berger sowie Einzelstunden bei Rudolf Metzmacher schlossen sich an. Schon während des Studiums hielt Beyer einen Lehrauftrag für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, bevor er 1997 nach Aurich zurückkehrte, um dort als Lehrkraft an beiden Gesamtschulen und als Orchesterleiter (Ostfriesisches Kammerorchester und Ostfriesisches Jugendsinfonieorchester) tätig zu werden. Eine rege Konzerttätigkeit zeichnet Beyer aus, der neben dem modernen Cello auch mit Barockcello und Violoncello piccolo auftritt. Als Solist mit Orchester hat Beyer Konzerte von Vivaldi, Monn, A.Fils, C.P.E.Bach, Haydn, F.H.Graf, Brahms, Reinecke und Gubaidulina aufgeführt, im Bereich der Neuen Musik erfolgten darüber hinaus u.a. Uraufführungen von Charlotte Seither, Harald Münz und Willem Stoppelenburg. Die Teilnahme an diversen Festivals wie den Göttinger Händelfestspielen, den Hannoverschen Tagen für Neue Musik, den Dornumer Kammermusiktagen und dem Musikalischen Sommer in Ostfriesland unterstreicht Beyers musikalische Neugierde, die ihn auch gelegentlich zu kompositorischen Ausflügen führt. Auf CD sind u.a. Produktionen mit dem Knabenchor Hannover (Solocello im Requiem von Duruflé), Produktionen mit iranischer Musik und mit dem Bremer Ensemble „Mellow Melange“ entstanden. Im Mai 2012 erschien die CD „…für Violoncell allein…“ mit Solowerken von Reger, Beyer und Bach (Starfish-music.de). Christoph Otto Beyer spielt eine Kopie des „Shapiro-Gofriller 1727“ aus der Werkstatt des Oldenburger Geigenbauers Martin Michalke.

Foto: Rolf Schecker

Wolfram König
Foto © Karsten Gleich
Wolfram König (Violine)

Wolfram König hat als Solist und Kammermusiker in ganz Europa, Asien, USA und Afrika konzertiert sowie Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen produziert. Er war Professor an der Chinesischen Kulturuniversität Taipeh, der Musashino Musikakademie in Tokio, der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen und lehrt jetzt am Prayner Konservatorium für Musik und dramatische Kunst in Wien. Viele seiner Schüler sind erfolgreiche Solisten, Kammermusiker und Mitglieder bedeutender Orchester in Europa, Japan und den USA.
Wolfram König ist der Begründer und Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Sein neuestes Buch mit Begleit-DVD ist soeben erschienen.