Eröffnungskonzert

Eröffnungskonzert - Sommerliebe Quartett Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich

Aurich Lambertikirche

5. Juli 2013
20:00 Uhr

Programm

IWAN KÖNIG (Klavier)
VEITS-ENSEMBLE (Bläserquartett):
SUNGHYUN CHO (Flöte), KYEONG HAM (Oboe)
HAN KIM (Klarinette), RIE KOYAMA (Fagott)
ANNELIE LIANG, FRANZISKA KÖNIG (Violine)
GINA YU, CHRISTOPH BEYER (Violoncello)
PETRA WOLFF (Viola)

Frédéric Chopin Andante Spianato et Grande Polonaise Brillante | W. A. Mozart Andante KV616 für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott | Maurice Ravel Duo für Violine und Violoncello | Joseph Haydn Londoner Trio für Oboe, Klarinette und Fagott | W. A. Mozart Klavierquartett g-Moll KV 478

 

Zum Konzert

“Vielsaitig” und facettenreich präsentiert sich unser 29. Eröffnungskonzert: zwei Mozart-Quartette in unterschiedlichster Formation, ein perlender, virtuoser Chopin und ein fulminanter Ravel. Ein Konzert mit internationaler Starbesetzung. Begrüßen Sie mit uns den Sommer!

Im Portrait

Das Eröffnungskonzert wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Sunghyun Cho Foto © Rami
Foto © Rami
Sunghyon Cho (Flöte)

Praised for his exceptional musicianship and depth of expression, flutist Sunghyun Cho is recognized as one of the leading artists of his generation. He is a prizewinner of numerous international competitions, including the International Flute Competition “Kobe,” “Friedrich Kuhlau,” Beijing International Music Competition, British Flute Society Young Artist Competition, Gheorge Dima International Music Competition and Jeunesses International Music Competition in Bucharest. His recent triumph at the International Flute Competition “Severino Gazzelloni” has led to engagements at the Emilia Romagna Festival, Falaut Festival, Agimus Festival and Slovenian Flute Festival. He was also awarded the Special Prize for the best performance of Luciano Berio’s Sequenza.

Born in 1990 in Seoul, Cho was enrolled at the preparatory division of the Korea National University of Arts before making his debut recital for the Kumho Prodigy Concert Series at age 12. That year, he also appeared as soloist with the Vladivostok Broadcasting Symphonic Orchestra. He has subsequently won several national competitions such as Ewha & Kyunghyang Competition and Korea Flute Association Competition. In 2005, he moved to the United States to commence his studies with Michel Debost at Oberlin Conservatory of Music, where he was a full-scholarship recipient.

While earning his Bachelor’s degree at Oberlin, Cho continued to succeed in competitions as well as on the concert stage; he gathered prizes at the 13th Flute Convention in Tokyo, Ohio State Flute Association, Dong-A Music Competition and Asia Flutists Federation Competition while also performing at such prestigious venues as the Kennedy Center in Washington D.C. Broadcasted on the radio, his appearance for “Performance Today” at the Kennedy Center was hailed by critics as a performance that “enchanted the audience.”

After graduating from Oberlin, Cho entered the Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in Germany for a postgraduate degree. Meanwhile, his concert activities continued to flourish as ever; in addition to making regular appearances at the Kumho Concert Series, Cho performed with the Korean Symphony Orchestra and Bucheon Philharmonic Orchestra. In 2012, he gave a solo recital for the Yamaha Korea Rising Artist Series and was afterwards chosen as the first Yamaha Music Korea Scholarship holder. He was also showcased by the British Flute Society Convention as part of the Competition Winners’ Showcase.

Sunghyun Cho is currently pursuing the Master’s degree at the Hochschule für Musik und Theater in Munich with Andrea Lieberknecht.

Foto: Rami

Han Kim Foto © Sang-wook Lee
Foto © Sang-wook Lee
Han Kim (Klarinette)

The Jury’s special prize recipient of the 2nd Beijing International Music Competition (2009), 17 years old Han Kim has already appeared as soloist with a number of orchestra since his debut on year 2009, playing Mozart clarinet concerto with Euro-Asian orchestra in Seoul, and collaborated with the Shanghai String Quartet (2010), Bennewitz Quartet (2010) and Ensemble DITTO (2012) as a chamber musician. Since his recital at the 2008 international clarinet festival in Japan, he was among the distinguished artists invited to perform numerous music festivals, such as Musikalischer Sommer in Ostfriesland (2009), DITTO festival (2012), Asian clarinet festival (2010), Korean Orchestra Festival (2013). Han is the youngest member of Kumho Asiana Soloists and he currently studies at Eton College, U.K on a Music scholarship.

Kyeong Ham Foto © Sang-wook Lee
Kyeong Ham, Foto © Sang-wook Lee
Kyeong Ham (Oboe)

Kyeong Ham ist der Gewinner des Muri Internationalen Oboen und Fagott Wettbewerb, Schweiz (2013), des Internationalen Oboen Wettbewerbs in Lódz, Polen (2011), des internationalen Holzbläserwettbewerbs des Tschaikowsky Konservatoriums in Moskau (2010), des Ernst Krenek Preises in Wien (2010), des Marquardt Preises (2010) und des Richard Lauschmann Internationalen Oboen Wettbewerbs in Mannheim (2009). 2008 zog er nach Deutschland, um mit dem renommierten Oboisten Nicholas Daniel an der Hochschule für Musik in Trossingen zu studieren. Sein Debut machte er als 12 jähriger in Korea mit dem Seoul Chamber Ensemble. Seit seinem Auftritt in der Kumho Halle in Seoul im Rahmen eines Wunderkind-Konzerts ist er bereits mit den meisten nationalen Orchestern von Korea aufgetreten. 2010 spielte er das Oboenkonzert von B.A. Zimmermann unter der Leitung von Manfred Schreier mit dem Hochschulorchester Trossingen. er spielt auch regelmässig beim Kuhmo Kammermusik Festival in Finnland. Seit 2012 studiert er in Berlin mit Dominik Wollenweber.

Shiyu Yu Foto © Christoph Kugel
Foto © Christoph Kugel
Gina Yu (Violoncello)

Die Cellistin Gina (Shih-Yu) Yu, geboren in Taoyuen, Taiwan, macht bereits in jungen Jahren in ihrem Heimatland durch wiederholte Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam. Es folgten  zahlreiche Konzertverpflichtungen in Taiwan als Solistin mit Sinfonieorchestern. Shih-Yu setzt ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Wolfgang Böttcher an der Hochschule der Kunst in Berlin fort, bevor sie an die Musikhochschule Stuttgart wechselt. Als Stipendiatin des DAAD erhält sie im Rahmen ihres Solistenklasse-Studiums wesentliche musikalische Impulse von Prof. Rudolf Gleißner. Als Solistin ist sie bei Cellokonzerten von Haydn, Schumann, Saint Saens und Lalo aufgetreten. 2008 spielte sie zusammen mit Hanlin das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester von Johannes Brahms mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz.

Foto: Christoph Kugel

Han-Lin Liang Foto © Han Kuen Liang
Foto © Han Kuen Liang
Annelie Liang (Violine)

Die aus Taipeh, Taiwan stammende Geigerin Annelie (Hanlin) Liang studiert zunächst an der Taiwan National Normal University, bevor sie 1997 nach Deutschland wechselt. Dort folgen Studien bei Prof. Wolfram König an der Musikhochschule Trossingen, wo sie im Jahr 2001 ihre Konzertreife (Solistenklasse) mit Auszeichnung erhält. Kurz darauf wird die Künstlerin in die Solistenklasse von Prof. König aufgenommen. Die Künstlerin folgt Einladungen zu Solo- und Kammermusikkonzerten in Deutschland, den USA und Taiwan und tritt mehrfach mit deutschen Sinfonieorchestern auf. Als gefragte Solistin und Kammermusikerin widmet sie sich mit Vorliebe dem klassisch-romantischen Repertoire und setzt sich zudem intensiv mit der Interpretation zeitgenössischer Werke auseinander.

Foto: Han Kuen Liang

Petra Wolff Foto © Mirko Burggraben
Foto © Mirko Burggraben
Petra Wolff (Viola)

Petra Wolff erhielt mit acht Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Nach einigen Auszeichnungen im Wettbewerb „Jugend musiziert“ studierte sie zunächst bei Prof. Helga Thoene an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und beendete dann in Trossingen bei Prof. Wolfram König mit einem Künstlerischen Abschluss ihr Violin-Studium. Wolfram König animierte sie, auch das Bratschenspiel zu erlernen. So erweiterte sich zunehmend die Palette ihrer musikalischen Betätigungsfelder. Sie war Mitglied des Bundesstudentenorchesters, des Lamberti-Quartettes mit ihrem Lehrer, des Onyx-Ensembles mit z.B. Dimitri Ashkenazy und musizierte im Festival „Musikalischer Sommer in Ostfriesland“ mit Mitgliedern des Trio Parnassus, Ja-de-Quartett, Faust-Quartett, Prof. Akio und Rie Koyama, Ovidiu Badila, Philippe Graffin, Sebastian Hess, Iwan und Franziska König, Prof. Chen Halevi, Stephan Schmidt, u.v.a.
2002 begann sie unter Johannes Goritzkis Leitung, in der Deutschen Kammerakademie Neuss zu spielen, von der sie über mehrere Jahre ein Stipendium erhielt. Sie wirkte an CD-Produktionen der letzten Jahre mit und hatte diverse auch solistische Auftritte mit diesem Or-chester, z.B. während einer Südamerikatournee in Buenos Aires und im Mozarteum Salzburg. Zurzeit spielt sie dort als Stimmführerin der 2. Geigen. Die Arbeit mit Ralf Gothoni, Johannes Goritzki, Reinhard Goebel, Andreij Boreiko, Lev Markiz und Lavard Skou-Larsen hatte großen Einfluss auf ihr Spiel.
Außerdem widmete sie sich einige Jahre im Ensemble „Operassion“ dem „Tango nuevo“ von Astor Piazolla in Quintett-Besetzung und spielte auf den Ludwigsburger Schlossfestspielen und zur Eröffnung des neuen Kammermusiksaales in Seoul.
Petra Wolff beschäftigt sich zunehmend auch mit der Historischen Aufführungspraxis und scheut sich nicht, ständig zwischen moderner Geige und Bratsche und Instrumenten in alter Mensur zu wechseln.
Als Orchestermusikerin wird sie deutschlandweit regelmäßig engagiert und parallel dazu unterrichtet sie an der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen e.V. erfolgreich Geige und Bratsche.

Franziska König | Foto: Karsten Gleich
Franziska König | Foto: Karsten Gleich
Franziska König (Violine)

Franziska König entstammt einem sehr musikalischen Elternhaus und verbrachte ihre Jugend in Taiwan, Japan und Österreich. Durch ihren Vater Wolfram König erhielt sie eine hervorragende Ausbildung, sodass sie bereits mit 12 Jahren in Tokyo einen triumphalen Erfolg mit Mendelssohns Violinkonzert feiern konnte. Nach dem Gewinn des 1.Preises beim internationalen Musikwettbewerb in Lugano bereist Franziska König nun als Solistin und Kammermusikerin Europa, Asien und die USA. Sie trat bei zahlreichen Festivals, wie beispielsweise dem Lockenhauser Kammermusikfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem „Fine Arts Festival“ in Taipeh und den Internationalen Musikfestspielen in Bad Hersfeld auf  und begeistert das Publikum durch ihr warmherziges und sehr persönliches Spiel. Zahlreiche CDs – so beispielsweise die Gesamteinspielung der Werke für Solo Violine des renommierten Komponisten J. S. Bach geben Zeugnis der einladenden „Vielsaitigkeit“ der Künstlerin.

Foto: Heiner Mai

Iwan König Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Iwan König (Klavier)

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur Schnabel Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.
 

Christoph Beyer Foto Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer, Foto © Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer (Violoncello)

Christoph Otto Beyer wurde 1965 in Aurich/Ostfriesland geboren. Ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von 5 Jahren bei Zsigmond Fehér. Bis zum Abitur am Mariengymnasium in Jever erhielt er weiteren Unterricht bei Irmgard Jensen und Rolf Kroke. Dem Zivildienst folgte das Studium von Schulmusik, Geschichte und Violoncello in Hannover. Das Cellostudium vertiefte Beyer dort bei Ulf Tischbirek und Klaus Storck (1994 Künstlerisches Examen mit „sehr gut“). Meisterkurse bei Klaus Storck und Julius Berger sowie Einzelstunden bei Rudolf Metzmacher schlossen sich an. Schon während des Studiums hielt Beyer einen Lehrauftrag für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, bevor er 1997 nach Aurich zurückkehrte, um dort als Lehrkraft an beiden Gesamtschulen und als Orchesterleiter (Ostfriesisches Kammerorchester und Ostfriesisches Jugendsinfonieorchester) tätig zu werden. Eine rege Konzerttätigkeit zeichnet Beyer aus, der neben dem modernen Cello auch mit Barockcello und Violoncello piccolo auftritt. Als Solist mit Orchester hat Beyer Konzerte von Vivaldi, Monn, A.Fils, C.P.E.Bach, Haydn, F.H.Graf, Brahms, Reinecke und Gubaidulina aufgeführt, im Bereich der Neuen Musik erfolgten darüber hinaus u.a. Uraufführungen von Charlotte Seither, Harald Münz und Willem Stoppelenburg. Die Teilnahme an diversen Festivals wie den Göttinger Händelfestspielen, den Hannoverschen Tagen für Neue Musik, den Dornumer Kammermusiktagen und dem Musikalischen Sommer in Ostfriesland unterstreicht Beyers musikalische Neugierde, die ihn auch gelegentlich zu kompositorischen Ausflügen führt. Auf CD sind u.a. Produktionen mit dem Knabenchor Hannover (Solocello im Requiem von Duruflé), Produktionen mit iranischer Musik und mit dem Bremer Ensemble „Mellow Melange“ entstanden. Im Mai 2012 erschien die CD „…für Violoncell allein…“ mit Solowerken von Reger, Beyer und Bach (Starfish-music.de). Christoph Otto Beyer spielt eine Kopie des „Shapiro-Gofriller 1727“ aus der Werkstatt des Oldenburger Geigenbauers Martin Michalke.

Foto: Rolf Schecker

Rie Koyama Foto © Miho Kasai
Rie Koyama, Foto © Miho Kasai
Rie Koyama (Fagott)

Die 22-jährige Rie Koyama stammt aus einer japanischen Musikerfamilie und hat mit ihren jungen Jahren schon bei 21 bedeutende nationale und internationale Wettbewerbe den 1. Preis gewonnen, u.a. den 1. Internationalen Wettbewerb für Oboe und Fagott „The Muri Competition“ 2013, den 37. Deutschen Musikwettbewerb 2012, den 57. Hochschulwettbewerb der deutschen Musikhochschulen, den „3rd International Academic Oboe and Bassoon Competition“ in Lodz/Polen, den DAAD Preis (Deutscher Akademischer Austausche Dienst) und viele mehr. Rie war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung und ab Herbst 2010 der Rohm Music Foundation in Japan und ab Mai 2012 erhielt sie ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Sie ist eine gefragte Solistin bei renommierten Orchestern, wie dem Beethoven Orchester Bonn, dem Brandenburgischen Staatsorchester, der Städtische Philharmonie der Stadt Heidelberg, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Korean Chamber Orchestra, dem Osaka Symphony Orchestra, der Polnische Kammerphilharmonie, dem Stettiner Kammerorchester, Villingen-Schwenningen Sinfonie Orchester, dem Szekerland Philharmony/Rumänien, dem Haydn Streichorchester/Holland u.a.. Seit 2004 ist sie Fagottistin am Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Dennis Russell Davies und Michael Hofstetter, seit 2008 am Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Prof. Sebastian Tewinkel, seit 2010 am Bach-Collegium Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.