ECHO & ARD-Preisträger: Sebastian Manz

Sebastian Manz Photo: Marco Borggreve
Sebastian Manz, Foto © Marco Borggreve
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Dornum Wasserschloss

23. Juli 2013
20:00 Uhr

Programm

SEBASTIAN MANZ (Klarinette)
MARTIN KLETT, IWAN KÖNIG (Klavier)
FRANZISKA KÖNIG (Violine)

Edvard Grieg Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier | Ludwig van Beethoven Sonate für Violine und Klavier in D-Dur | George Gershwin “Three Preludes” for clarinet and piano | Alec Templeton Pocket-size Sonata No. 1 | Leonard Bernstein Sonate für Klarinette und Klavier | Darius Milhaud „Scaramouche“ op. 165 b für Klarinette und Klavier

 

Zum Konzert

Der gefeierte Klarinettist (Sieger internationaler ARD-Wettbewerb & Deutscher Musikwettbewerb, Publikumspreis & Sonderpreise, ECHO- Preisträger 2011 & 2012), ein Enkel des legendären russischen Geigers Boris Goldstein, spielt mit den Geschwistern König & Martin Klett Werke von Grieg, Beethoven, Gershwin, Bernstein, Milhaud.

http://www.sebastianmanz.com

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Sebastian Manz Photo: Marco Borggreve
Sebastian Manz, Foto © Marco Borggreve
Sebastian Manz (Klarinette)

Wer Sebastian Manz live im Konzert erlebt, begegnet einen Musiker „der so viel Freude und Laune vermitteln will, wie Musik das erlaubt“ (Ensemble). Er begeistert mit seiner jugendlichen Unbekümmertheit, seinem augenzwinkernden Humor, seiner natürlichen Musikalität und nicht zuletzt mit seinen meisterlichen, technischen Fähigkeiten – ob singend, klagend oder flüsternd auf der Klarinette – und erobert die Herzen der Musikwelt.

Den großen Durchbruch bescherte ihm der sensationelle Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München im September 2008: Dort gewann er nicht nur den seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen 1. Preis in der Kategorie Klarinette, sondern auch den begehrten Publikumspreis sowie weitere Sonderpreise. Einige Monate zuvor hatte er, mit seinem Klavierpartner Martin Klett als „Duo Riul“, auch den Deutschen Musikwettbewerb gewonnen. Seitdem gehört Sebastian Manz zu den gefragtesten Solisten und Kammermusikern der jungen Generation.

Als Enkel des legendären russischen Geigers Boris Goldstein findet der 1986 in Hannover geborene Sohn zweier Pianisten seine musikalischen Wurzeln im deutsch-russischen Elternhaus. Als Sechsjähriger singt er im Knabenchor, versucht sich erst am Klavier, das er sehr gut beherrscht, konzentriert sich aber bald auf die Klarinette die ihn seit Anhören von Benny Goodmans Aufnahme des Es-Dur-Konzerts von Carl Maria von Weber fasziniert und in ihm die Sehnsucht nach dem Instrument weckt. Keine Geringeren als Sabine Meyer und Rainer Wehle zählen zu Sebastian Manzs´ wichtigsten Lehrern und Förderern.

Zu seinen vielfältigen künstlerischen Interessen und Talenten gehört das Moderieren seiner Konzerte sowie das Arrangieren von Musik. Ausgleich findet er im regelmäßigem Fußballspiel und als begeisterter Cineast.

Sebastian Manz erhielt 2012 erneut einen ECHO Klassik, diesmal in der Kategorie „Kammermusikeinspielung des Jahres“ für seine Aufnahme der Quintette von Mozart und Beethoven zusammen mit Ramón Ortega Quero, Marc Trénel, David Alonso und Herbert Schuch. 2011 hatter er die begehrte Auszeichnung in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“ für seine herausragende Aufführung des Klarinettenkonzerts von Mozart erhalten. Anfang 2011 erschien seine Recital Debüt-CD mit Martin Klett als „Duo Riul“ bei Genuin, und seit Mai 2012 gibt es mit ihm das Klarinettenkonzert und das Doppelkonzert für Klarinette und Fagott des westfälischen Komponisten Christian Westerhoff beim Label cpo.

In der Saison 2012/13 wird Sebastian Manz als Solist u. a. mit den Dresdner Philharmonikern, den Nürnberger Symphonikern, dem Metropolitan Orchester Lissabon sowie mit dem Sapporo und Hiroshima Symphony Orchestra auftreten und ist zu Gast bei den Festivals in Salzburg, Lissabon, Heidelberg und Bad Kissingen. Er wird zudem in verschiedenen Kammermusikbesetzungen auf den Podien in Berlin, Dortmund, Stuttgart, Essen, Tilburg, Nijmegen, Tokyo und Osaka u.a. zu erleben sein. Mit Beginn der Saison 2012/13 gehört Sebastian Manz für die Dauer von drei Jahren zu den Künstlern der Reihe „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund.

Sebastian Manz engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in School”.

http://www.sebastianmanz.com

Foto: Marco Borggreve

Martin Klett Foto © Christine Schneider
Foto © Christine Schneider
Martin Klett (Klavier)

Martin Klett konnte sich in den vergangenen Jahren als Klaviersolist und Kammermusiker auf internationalen Bühnen etablieren. Seit er im Jahre 2008 mit seinem Duopartner Sebastian Manz (Klarinette) den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und wenig später als Solist beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb den ersten Preis gewann, ist er regelmäßig bei einer Vielzahl renommierter Musikfestivals zu Gast.

Seine Tourneen haben ihn bisher zum Luzern Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Heidelberger Frühling, dem Oberstdorfer Musiksommer, dem Gent Festival u. v. a. geführt. Dabei stand er mit Künstlern auf der Bühne wie Sabine Meyer, Andrej Bielow (Szymanowski Quartett), Eckhard Fischer (Trio Opus 8), Lena Neudauer, Nora Romanoff-Schwarzberg (Progetto Martha Argerich), Gustav Frielinghaus (Amaryllis Quartett) und Peter Buck (Melos Quartett). Außerdem wurde er in Länder wie Norwegen, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien, Slowenien, Kroatien und Tunesien eingeladen.

Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Sebastian Manz entstanden bereits zahlreiche Aufnahmen, darunter ihre Debut-CD beim Label Genuin sowie ein weiteres Album mit Werken Amerikanischer Komponisten für das Label AvI in Kooperation mit dem Deutschlandfunk Köln (Erscheinungstermin im Frühjahr 2013). Zahlreiche Konzerte wurden von führenden Radiosendern Deutschlands mitgeschnitten; so ist Martin Klett auch im Rundfunk regelmäßig zu hören.

Geboren 1987, erhielt Martin Klett im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Nach dem Abitur prägte ihn insbesondere sein Studium bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck. In dieser Zeit erhielt Martin Klett weitere Auszeichnungen beim International Piano Competition for Young Musicians Enschede 2008, wo er den 2. Preis sowie zwei Sonderpreise erhielt. Zuletzt wurde ihm der Steinway-Förderpreis 2009 Hamburg und der Possehl-Preis 2010 im Rahmen des Musikhochschulwettbewerbs Lübeck verliehen. Stipendien erhielt er von der Ad Infinitum Foundation, der Marie-Luise-Imbusch-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben.

Zur Zeit setzt er sein Studium bei Prof. Pascal Devoyon an der Universität der Künste Berlin fort. Weitere Musikalische Impulse erhielt er im Rahmen von Meisterkursen durch Prof. Ian Fountain, Prof. Gerald Fauth und Prof. Walter Levin.

Neben seiner klassischen Tätigkeit entdeckte Martin Klett schon früh seine Begeisterung für Argentinischen Tango und das Arrangieren. So rief er im Jahr 2008 das Cuarteto SolTango ins Leben, das seit seiner Gründung bei internationalen Musikfestivals und im Rahmen internationaler Tangofestivals begeisterte. Die Debut-CD des Quartetts erschien im Sommer 2011 und ist erhältlich auf www.soltango.com.

http://www.martinklett.de

Foto: Christine Schneider

Franziska König | Foto: Karsten Gleich
Franziska König | Foto: Karsten Gleich
Franziska König (Violine)

Franziska König entstammt einem sehr musikalischen Elternhaus und verbrachte ihre Jugend in Taiwan, Japan und Österreich. Durch ihren Vater Wolfram König erhielt sie eine hervorragende Ausbildung, sodass sie bereits mit 12 Jahren in Tokyo einen triumphalen Erfolg mit Mendelssohns Violinkonzert feiern konnte. Nach dem Gewinn des 1.Preises beim internationalen Musikwettbewerb in Lugano bereist Franziska König nun als Solistin und Kammermusikerin Europa, Asien und die USA. Sie trat bei zahlreichen Festivals, wie beispielsweise dem Lockenhauser Kammermusikfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem „Fine Arts Festival“ in Taipeh und den Internationalen Musikfestspielen in Bad Hersfeld auf  und begeistert das Publikum durch ihr warmherziges und sehr persönliches Spiel. Zahlreiche CDs – so beispielsweise die Gesamteinspielung der Werke für Solo Violine des renommierten Komponisten J. S. Bach geben Zeugnis der einladenden „Vielsaitigkeit“ der Künstlerin.

Foto: Heiner Mai

Iwan König Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Iwan König (Klavier)

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur Schnabel Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.