Familie König lädt ein

Julia Marie Müller & Iwan König Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
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Gödens Schloss

11. Juli 2013
20:00 Uhr

Programm

IWAN KÖNIG, JULIA MÜLLER (Klavier)
WOLFRAM KÖNIG (Violine)
ULRIKE SCHNEIDER (Mezzosopran)
SOMMERLIEBE-QUARTETT:
FRANZISKA KÖNIG, FRANZ CHIEN (Violine)
PETRA WOLFF (Viola), CHRISTOPH BEYER (Violoncello)

Johannes Brahms Klaviertrio Nr. 2 C-Dur | Franz Schubert Liederauswahl | Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur

Familie König & Freunde: Mit Werken von Brahms, Franz Schubert und Schumann lädt die preisgekrönte Gründerfamilie des Musikalischen Sommers ins schönste Schloss Ostfrieslands. Mit dabei: Das Sommerliebe-Quartett (Streicher) & Ulrike Schneider (Mezzosopran).

Zum Konzert

Die preisgekrönte Gründerfamilie des Musikalischen Sommers lädt mit Freunden und einem Spitzenprogramm ins zauberhafte Schloss Gödens. Das barocke Wasserschloss liegt nur 5 Kilometer Luftlinie vom Jadebusen und damit der Nordsee entfernt. Wegen seiner beeindruckenden Architektur im Stil der holländischen Renaissance und seinem wertvollen Inventar gilt das Anwesen heute als das schönste Schloss Ostfrieslands. Das Konzert findet im 2012 renovierten, kostbar ausgemalten Barocksaal statt.

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Julia Marie Müller & Iwan König Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Julia Marie Müller (Klavier)

Julia Marie Müller begann das Klavierspiel im Alter von 7 Jahren. Schon bald gewann sie viele Preise bei dem Wettbewerb Jugend Musiziert. Meisterkurse belegte sie bei Anatol Ugorski, Beatrice Berthold und anderen. Ihre Studien führten sie nach Leipzig, Wien und schließlich Hannover, wo sie 2008 ihren Bachelor in Musik mit Bestnote abschloss. Es folgte ein Studium Medien- und Musikmanagement an der Musikhochschule Hannover, das Julia im September 2011 mit einer Masterthese und sehr guter Note beendete.

Ulrike Schneider Foto © Niels Klinger
Foto © Niels Klinger
Ulrike Schneider (Mezzosopran)

Ulrike Schneider wurde im westfälischen Hamm geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie u.a. bei Kurt Widmer, Hanne-Lore Kuhse, Ingrid Bjoner, Astrid Vanay und Margreet Honig. Nach dem Opernstudio an der Bayerischen Staatsoper München folgten Engagements an das Luzerner Theater, an die Oper Halle sowie Gastverträge an die Hamburgische Staatsoper oder das Teatro Massimo in Palermo. In das Repertoire der vielseitigen Sängerin gehören Rollen wie Dorabella, der Komponist, Orpheus, Brangäne, Adalgisa oder Eboli. Eine rege Konzerttätigkeit führte die Sängerin in viele große Konzertsäle in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Irland und Italien. Sie ist regelmäßiger Gast beim MDR zu Rundfunkübertragungen und Einspielungen. Ulrike Schneider arbeitet mit Dirigenten wie Howard Arman, Marcus Creed, Fabio Luisi, Michael Hofstetter und Klaus Weise. In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift OPERNWELT erhielt sie 2002 für den Sesto in »La Clemenza di Tito« drei Nominierungen zur Sängerin des Jahres, 2003 kam eine Nominierung für den Tirinto in »Imeneo« hinzu. Inzwischen reichen ihre Partien von Siebel über Glucks Orfeo bis zur Venus in »Tannhäuser«.

Foto: Niels Klinger

Chien_Kuo-Chang Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Franz Chien (Violine)

Franz (Kuo-Chang) Chien begann im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen und war in den Jahren 1977 und 1978 Preisträger im landesweiten Musikwettbewerb Taiwan. Es folgte ein Violinstudium an der Staatlichen Kunstakademie in Taipei. Von 1989 bis 1991 war er als Dozent für Violine am „Sheng-Deh-College“ in Taipei tätig. Auf Grund seiner Begabung für das Dirigieren erhielt er gleichzeitig vom Orchester der „Stiftung für Musiker“ in Taipei eine Anstellung als Assistenzdirigent. 1991 kam Franz Chien nach Deutschland und studierte bei Prof. Wolfram König an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen. Seit 1993 wirkt Franz Chien jedes Jahr im Rahmen des Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit, u. a. als Solist, Kammermusiker, Konyertmeister und Dirigent und betreut seit 1999 als Assistent von Wolfram König auch die Meisterklassen. Seit 2000 unterrichtet er als Dozent für Violine an der „National University of Arts“ in Taipei, wo er am Anfang des Jahres 2011 zum Professor ernannt worden ist. Franz Chien ist seit 2001 Konzertmeister beim „Taipei Ying-Qi Symphonie Orchester“.

 

Petra Wolff Foto © Mirko Burggraben
Foto © Mirko Burggraben
Petra Wolff (Viola)

Petra Wolff erhielt mit acht Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Nach einigen Auszeichnungen im Wettbewerb „Jugend musiziert“ studierte sie zunächst bei Prof. Helga Thoene an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und beendete dann in Trossingen bei Prof. Wolfram König mit einem Künstlerischen Abschluss ihr Violin-Studium. Wolfram König animierte sie, auch das Bratschenspiel zu erlernen. So erweiterte sich zunehmend die Palette ihrer musikalischen Betätigungsfelder. Sie war Mitglied des Bundesstudentenorchesters, des Lamberti-Quartettes mit ihrem Lehrer, des Onyx-Ensembles mit z.B. Dimitri Ashkenazy und musizierte im Festival „Musikalischer Sommer in Ostfriesland“ mit Mitgliedern des Trio Parnassus, Ja-de-Quartett, Faust-Quartett, Prof. Akio und Rie Koyama, Ovidiu Badila, Philippe Graffin, Sebastian Hess, Iwan und Franziska König, Prof. Chen Halevi, Stephan Schmidt, u.v.a.
2002 begann sie unter Johannes Goritzkis Leitung, in der Deutschen Kammerakademie Neuss zu spielen, von der sie über mehrere Jahre ein Stipendium erhielt. Sie wirkte an CD-Produktionen der letzten Jahre mit und hatte diverse auch solistische Auftritte mit diesem Or-chester, z.B. während einer Südamerikatournee in Buenos Aires und im Mozarteum Salzburg. Zurzeit spielt sie dort als Stimmführerin der 2. Geigen. Die Arbeit mit Ralf Gothoni, Johannes Goritzki, Reinhard Goebel, Andreij Boreiko, Lev Markiz und Lavard Skou-Larsen hatte großen Einfluss auf ihr Spiel.
Außerdem widmete sie sich einige Jahre im Ensemble „Operassion“ dem „Tango nuevo“ von Astor Piazolla in Quintett-Besetzung und spielte auf den Ludwigsburger Schlossfestspielen und zur Eröffnung des neuen Kammermusiksaales in Seoul.
Petra Wolff beschäftigt sich zunehmend auch mit der Historischen Aufführungspraxis und scheut sich nicht, ständig zwischen moderner Geige und Bratsche und Instrumenten in alter Mensur zu wechseln.
Als Orchestermusikerin wird sie deutschlandweit regelmäßig engagiert und parallel dazu unterrichtet sie an der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen e.V. erfolgreich Geige und Bratsche.

Franziska König | Foto: Karsten Gleich
Franziska König | Foto: Karsten Gleich
Franziska König (Violine)

Franziska König entstammt einem sehr musikalischen Elternhaus und verbrachte ihre Jugend in Taiwan, Japan und Österreich. Durch ihren Vater Wolfram König erhielt sie eine hervorragende Ausbildung, sodass sie bereits mit 12 Jahren in Tokyo einen triumphalen Erfolg mit Mendelssohns Violinkonzert feiern konnte. Nach dem Gewinn des 1.Preises beim internationalen Musikwettbewerb in Lugano bereist Franziska König nun als Solistin und Kammermusikerin Europa, Asien und die USA. Sie trat bei zahlreichen Festivals, wie beispielsweise dem Lockenhauser Kammermusikfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem „Fine Arts Festival“ in Taipeh und den Internationalen Musikfestspielen in Bad Hersfeld auf  und begeistert das Publikum durch ihr warmherziges und sehr persönliches Spiel. Zahlreiche CDs – so beispielsweise die Gesamteinspielung der Werke für Solo Violine des renommierten Komponisten J. S. Bach geben Zeugnis der einladenden „Vielsaitigkeit“ der Künstlerin.

Foto: Heiner Mai

Iwan König Foto: Karsten Gleich
Foto © Karsten Gleich
Iwan König (Klavier)

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur Schnabel Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.
 

Christoph Beyer Foto Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer, Foto © Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer (Violoncello)

Christoph Otto Beyer wurde 1965 in Aurich/Ostfriesland geboren. Ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von 5 Jahren bei Zsigmond Fehér. Bis zum Abitur am Mariengymnasium in Jever erhielt er weiteren Unterricht bei Irmgard Jensen und Rolf Kroke. Dem Zivildienst folgte das Studium von Schulmusik, Geschichte und Violoncello in Hannover. Das Cellostudium vertiefte Beyer dort bei Ulf Tischbirek und Klaus Storck (1994 Künstlerisches Examen mit „sehr gut“). Meisterkurse bei Klaus Storck und Julius Berger sowie Einzelstunden bei Rudolf Metzmacher schlossen sich an. Schon während des Studiums hielt Beyer einen Lehrauftrag für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, bevor er 1997 nach Aurich zurückkehrte, um dort als Lehrkraft an beiden Gesamtschulen und als Orchesterleiter (Ostfriesisches Kammerorchester und Ostfriesisches Jugendsinfonieorchester) tätig zu werden. Eine rege Konzerttätigkeit zeichnet Beyer aus, der neben dem modernen Cello auch mit Barockcello und Violoncello piccolo auftritt. Als Solist mit Orchester hat Beyer Konzerte von Vivaldi, Monn, A.Fils, C.P.E.Bach, Haydn, F.H.Graf, Brahms, Reinecke und Gubaidulina aufgeführt, im Bereich der Neuen Musik erfolgten darüber hinaus u.a. Uraufführungen von Charlotte Seither, Harald Münz und Willem Stoppelenburg. Die Teilnahme an diversen Festivals wie den Göttinger Händelfestspielen, den Hannoverschen Tagen für Neue Musik, den Dornumer Kammermusiktagen und dem Musikalischen Sommer in Ostfriesland unterstreicht Beyers musikalische Neugierde, die ihn auch gelegentlich zu kompositorischen Ausflügen führt. Auf CD sind u.a. Produktionen mit dem Knabenchor Hannover (Solocello im Requiem von Duruflé), Produktionen mit iranischer Musik und mit dem Bremer Ensemble „Mellow Melange“ entstanden. Im Mai 2012 erschien die CD „…für Violoncell allein…“ mit Solowerken von Reger, Beyer und Bach (Starfish-music.de). Christoph Otto Beyer spielt eine Kopie des „Shapiro-Gofriller 1727“ aus der Werkstatt des Oldenburger Geigenbauers Martin Michalke.

Foto: Rolf Schecker

Wolfram König
Foto © Karsten Gleich
Wolfram König (Violine)

Wolfram König hat als Solist und Kammermusiker in ganz Europa, Asien, USA und Afrika konzertiert sowie Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen produziert. Er war Professor an der Chinesischen Kulturuniversität Taipeh, der Musashino Musikakademie in Tokio, der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen und lehrt jetzt am Prayner Konservatorium für Musik und dramatische Kunst in Wien. Viele seiner Schüler sind erfolgreiche Solisten, Kammermusiker und Mitglieder bedeutender Orchester in Europa, Japan und den USA.
Wolfram König ist der Begründer und Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Sein neuestes Buch mit Begleit-DVD ist soeben erschienen.